Neues aus der Christuskirchengemeinde 21.04. - 29.04.2021                                                                                      

Wochenspruch:
Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, Neues ist geworden. (2. Korinther 5, 17)                                                                                                           

 

Im April
Ich wünsche dir Lust
an der Vielfalt der Tage.
Nur Sonne:
du würdest verbrennen.
Nur Regen:
du würdest ertrinken.
Nur Wind: du bliebest am Boden.
Im Wechselspiel jedoch
entwickelt sich das Leben,
wächst auch du, Jahr um Jahr
ein Stück weiter dem Himmel zu.
Tina Willms

 

Liebe Gemeindemitglieder,
das Auf und Ab im Leben ist manchmal nur schwer auszuhalten. Dann, wenn es zu oft aufeinander folgt. Dann, wenn es zuerst zu steil bergauf geht und im Anschluss wieder schnell bergab. Dann wird es anstrengend, die Kräfte lassen irgendwann nach. Ein ständiges „heute so“ und „morgen so“ ist zermürbend. Das erleben wir in diesen Tagen wieder. Wer nicht zu den Spontanen gehört, sondern zu denen, die alles gern im Voraus planen und auf Zuverlässigkeit setzen, der tut sich mitunter gerade sehr schwer, wenn es heute so zugeht und morgen schon wieder ganz anders. Das Wechselspiel des Lebens, das Auf und Ab im Spiel mit ebenen Etappen, die zum Durchatmen einladen, das macht einerseits die Spannung im Leben aus. Sonst wäre es wohl irgendwann nur noch langweiliger Alltag. Wenn es zu viele Wechselspiele gibt, verliert man aber irgendwann den Überblick oder fühlt sich als Marionette, die von außen kontrolliert und gesteuert wird. Das kann Widerstand provozieren. Wer lässt sich schon gern von außen fremdsteuern? Ich frage mich in diesen Tagen oft, wie lange es noch so weitergeht. Die Motivation, Dinge umzusetzen, die nur schwer nachvollziehbar und teilweise widersprüchlich sind, ist bei mir kaum noch vorhanden. Die Vorstellung von einer höheren Macht geführt oder gesteuert zu werden, die nicht von dieser Welt ist, finde ich leichter erträglich. Es kann auch etwas Entlastendes haben, wenn ich darauf vertrauen kann, dass wir Menschen es letztlich nicht in unserer Hand haben, was noch kommt. Was mir diese Zeit zeigt, ist, was das Wort Demut vielleicht auch bedeutet: Sich eingestehen müssen, dass wir nicht alles kontrollieren können. Das Leben bleibt ein Fluss, ein Wechselspiel. Auf manches haben wir Einfluss, auf anderes nicht. Das, worauf wir keine Einwirkung haben, damit werden wir lernen müssen zu leben. Oder mit den Worten eines Gebets ausgedrückt:
„Gott, gib mir den Mut, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann. Gib mir die Gelassenheit, die Dingen hinzunehmen, die ich nicht ändern kann. Und gib mir die Weisheit, das eine vom anderen unterscheiden zu können.“
Pfarrerin Nicole Kaisner

 

Gottesdienste in unserer Gemeinde:
Sonntag, 25. April 2021

10.30 Uhr Gottesdienst in Mühlheim (Pfrin. N. Kaisner)

Bitte bringen Sie Ihr eigenes Gesangbuch mit, falls Sie die Liedtexte mitlesen möchten. Die Gesangbücher der Kirchengemeinde werden aktuell aus hygienischen Gründen nicht ausgegeben.

 

Informationen für unsere Kirchengemeinde:
Für alle, die im Moment noch keine Gottesdienste vor Ort besuchen möchten, sind Predigt und Fürbitten online auf unserer Homepage abrufbar. Sie finden unsere Internetseite unter www.gemeinde.muehlheim-christuskirche.elk-wue.de. Die aktuelle Predigt wird weiterhin unter der Rubrik Gottesdienste eingestellt.
Aktuelle Informationen zum Umgang mit dem Coronavirus finden Sie auf der Homepage unserer Landeskirche: www.elk-wue.de

 

Regelmäßige Termine:
Montag

14.30 – 15.15 Uhr Ökumen. Kinderchor „Coole Noten“ 1./2. Klasse, Kath. Gemeindehaus in Mühlheim (pausiert)
Dienstag

17.00 – 17.45 Uhr Ökumen. Kinderchor „Coole Noten“ 3./4. Klasse, Kath. Gemeindehaus in Mühlheim (pausiert)
19.30 – 21.00 Uhr Posaunenchorprobe in Fridingen, Kreuzkirche (pausiert)

 

 

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  • Meldungen aus der Landeskirche

  • 23.04.21 | Hospizarbeit und Sterbebegleitung

    Das Sterben als Teil des Lebens zu begreifen und zu gestalten – dazu haben Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July und Bischof Dr. Gebhard Fürst bei einem Pressegespräch zur Arbeit des Kinder- und Jugendhospizes in Stuttgart im Rahmen der Woche für das Leben aufgerufen.

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  • 22.04.21 | Zweite Stuttgarter Deportation

    Am 26. April 1942 wurden von Stuttgart aus über 400 Juden ins Transitghetto Izbica verschleppt. Zum Gedenken findet am 25. April von 18:00 bis 19.30 Uhr eine Gedenkstunde statt. Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July hält ein Grußwort zur Eröffnung. Die Veranstaltung wird live übertragen.

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  • 19.04.21 | Prälat i. R. Ulrich Mack wird 70 Jahre alt

    Der Stuttgarter Prälat im Ruhestand Ulrich Mack wird am 20. April 70 Jahre alt. Landesbischof Frank Otfried July würdigt ihn als „Prediger des Evangeliums mit Herz und Verstand“, der die biblische Botschaft gegenwärtig und ihre Relevanz für die heutige Zeit deutlich machen wollte.

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